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Faschingsumzug in Frankfurt und Rosenmontagszug in Mainz

Esselbach/Frankfurt, Mainz, 3/4.03.2019: Bereits zum 47-mal war der Spielmannszug am Faschingssonntag in Frankfurt unter den etwa 2900 Mitwirkenden dabei. Mit der Zugnummer 146 (von 202) startete der Umzug vom Unteren Mainkai über eine 4 km lange Strecke durch die Innenstadt zur Hochburg am Römerberg und dann zurück an den Mainkai. Unter dem Motto „Frankfurt´s Leutè freud zu mache, bringt unser Narrenherz zum Lache“ säumten etwa 300.000 Zuschauer die Straßen. Für fünf Nachwuchsmusiker war es der erste Auftritt dieser Art, sie waren mit großer Begeisterung bei der Sache und wurden auch gleich voll integriert.

Mainz: Der Mainzer 68.Rosenmontagszug setzte sich trotz Sturmwarnung unter dem Motto „Der Gardisten bunte Pracht erfreut ganz Meenz an Fassenacht“ pünktlich um 11.11 Uhr über die 7,2 km kreuz und quer durch die Innenstadt in Bewegung. Um Risiken auszuschließen durften keine Pferde teilnehmen und auch auf die Mitnahme von Fahnen und Schildern wurde verzichtet, aber trotzdem ist der Zug länger als die Wegstrecke. Traditionell erhält jeder Zugteilnehmer vor dem Start eine Marschverpflegung, Wurscht, Weck und Senf. Zu Beginn sah es noch richtig gut aus, sogar die Sonne kam heraus, aber um 14.oo Uhr brach ein wahres Unwetter über Mainz herein und der eisige Regen vertrieb die Narren in Scharen.

Bereits das 9-te mal war der Spielmannszug beim Rosenmontagszug eingeladen worden um sich zu dem närrischen Höhepunkt in Mainz vor etwa 500.000 Zuschauern dem närrischen Volk zu Zeigen. Mehr als 450.000 Euro kostet der Zug den MCV, welche finanziert werden durch Spenden, Einnahmen aus der Saalfassnacht, Verkauf von Fastnachtsutensilien und Fernseheinnahmen.

Am Faschingsdienstag ging das Faschingstreiben weiter beim Faschingszug des OCV „Die Rattel“ durch die Grunddörfer von der Bischbrunner Kreuzhöh bis an die Spessarthalle in Esselbach. Bedingt durch den plötzlich Tod eines Ehrenmitgliedes waren die  Musiker des Spielmannszug Esselbach erstmals nicht beim Umzug dabei gewesen.

Autor: Werner König, veröffentlicht  in der Main-Post und Main-Echo